Sonntag um 15.00 Uhr gegen den KFC Uerdingen


(dk) Am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr soll erstmals im Jahr 2018 der Ball im Lohrheidestadion rollen, wenn der KFC Uerdingen zu Gast sein wird. Der TV-Sender SPORT1 wird die Partie zwischen dem Tabellenelften und dem Tabellenzweiten ab 14.55 Uhr live übertragen.

 

Nach der kurzfristigen Spielabsage am vergangenen Samstag beim Wuppertaler SV, wird an diesem Wochenende eine frühzeitge Entscheidung gefällt, ob Sonntag gespielt wird oder nicht. Spätestens am Samstagvormittag wird eine Platzbegehung endgültig Aufschluss darüber geben.

 

Trainer Farat Toku wollte die Vorwürfe, dass er in Wuppertal Schiedsrichter Severin bedrängt habe, das Spiel beim WSV nicht anzupfeifen, nicht unkommentiert stehen lassen: "Ich habe mit großem Erstaunen diese Vorwürfe aufgenommen. Die Verletzungsgefahr war auf dem Platz definitiv zu groß, denn der Rasen war hart wie Beton. Ich habe dem Schiedsrichter gesagt, dass ich den Platz nicht für bespielbar bzw. für gefährlich halte, aber wenn er entscheidet, das Spiel anzupfeifen, spielen wir selbstverständlich. Ich kann den Unmut der angereisten Fans nachvollziehen, doch die Absage war die einzig sinnvolle Entscheidung. Ich hätte mir auch etwas besseres vorstellen können, als ohne Spiel wieder nach Wattenscheid zurückzukehren. "

 

Umso mehr hofft er, das am Sonntag gespielt werden kann: "Wir brennen auf das Spiel gegen den KFC in unserer heimischen Lohrheide. Wir möchten dem Favoriten alles abverlangen und die Punkte möglichst hier behalten." Personell stehen hinter den Einsätzen von Keeper Edin Sancaktar (grippaler Infekt) und Offensivmann Jonas Erwig-Drüppel (Knie) noch dicke Fragezeichen. Definitiv verzichten muss er auf den Langzeitverletzten Fabio Manuel Dias (Kreuzbandriss).

 

Beim Gegner aus Krefeld, der vom ehemaligen Bayern-Profi Michael Wiesinger trainiert wird, ging das erste Pflichtspiel im Jahr 2018 verloren. Vor zwei Wochen unterlag der KFC im Viertelfinale des Niederrheinpokals mit 0:2 gegen Ligakonkurrent Rot-Weiß Oberhausen. In dieser Partie feierte der in der Winterpause verpflichtete ehemalige Bundesliga-Profi Maximilian Beister sein Debüt, konnte allerdings die Heimniederlage nicht verhindern. Zu allem Überfluss kassierte Kapitän Mario Erb kurz vor dem Abpfiff nach einer Notbremse die rote Karte und wird somit gesperrt fehlen.

 

Die hochambitionierten Gäste sind aktuell auf einem guten Weg, den direkten Durchmarsch in die 3. Liga zu schaffen. Punktgleich mit dem großen Konkurrenten Viktoria Köln belegen die Uerdinger nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis den 2. Tabellenplatz und machen sich dementsprechend noch Hoffnungen auf die Meisterschaft in der Regionalliga West und der Qualifikation für die Aufstiegsspiele.